Enso

Chronik Enso

Einsingens günstige Lage wurde bereits sehr früh erkannt: Funde aus der Jungsteinzeit und Siedlungsreste aus der Hallstattzeit (ca. 1000 v. Christus) lassen darauf schließen. Nach den Kelten und Römern machten sich dann im 3. Jahrhundert die Alemannen in "Ensoingen" sesshaft.

Als zu jener zeit die Alemannen über die Alb in die Donauebene vorstießen und um Ulm herum die Siedlung mit den Endungen "ingen" wie Söflingen, Eggingen, Ermingen und weitere mehr entstanden, kam in der Einsinger Gegend der Sippenälteste Enso oder Anso mit seinen Angehörigen. Der fruchtbare Boden, das windgeschützte Tal und in der Hauptsache sicher auch die vielen Wasserquellen luden ihn zum Bleiben und Siedeln ein. Die wenigen Sippenmitglieder erstellten ihre bescheidenen Hütten und die Siedlung erhielt den Namen Enso- oder Ansoingen. Noch im 13. Jahrhundert hieß sie in den alten Urkunden Ensingen, woraus später Einsingen wurde.

Zwei im Ort gefundene Münzen, wovon die eine das Bild des römischen Kaisers Claudius und die andere das des Königs Trajan zeigt, beurkunden, dass auch schon vor der Besitzergreifung des Landes durch die Alemannen in dieser Gegend Menschen ansässig waren. Seit altersher führte durch den Ort eine gepflasterte Römerstraße. Diese Figur entstand im Jahr 2006.






Häsbeschreibung

Das Häs des Enso besteht aus: Holzmaske mit langen Pferdehaaren; beige, braune oder grüne Langarmhemd ; darüber günes, braunes oder beige ärmelloses Hemd; beige Wollhandschuhe; braune, beige oder grüne Hose mit beige, braune oder grüne Bänder ; grüne, braune oder beige Tasche am Ledergürtel; braunen Ledergürtel; derbe, schwarze Schnürschuhe (knöchelhoch); Nachbildungen von typische alemannischen Werkzeugen und Kriegswaffen (3. Jahrhundert).